So schreibt man eine 1.-August-Rede.

Reden zu schreiben, ist keine einfache Angelegenheit. Aber keine Angst: Mit diesen fünf Tipps wird es ein Kinderspiel, eine packende 1.-August-Rede zu halten.

Reden zu schreiben, ist keine einfache Angelegenheit. Aber keine Angst: Mit diesen fünf Tipps wird es ein Kinderspiel, eine packende 1.-August-Rede zu halten.

1. Was will ich sagen?

Überlegen Sie sich, was Sie sagen wollen. Formulieren Sie diesen Grundgedanken in einem Satz. Dieser Satz bildet die Basis und das Zentrum Ihrer Rede. Der Nationalfeiertag bietet sich an, über Ihre Beziehung zur Schweiz zu sprechen. Machen Sie dafür eine Stichwortliste, welche zehn Sachen Ihnen an der Schweiz gefallen und welche nicht. Diese Themenliste bildet die zwanzig Eckpunkte Ihrer Rede.

Strukturiert wird die Themensammlung anhand der folgenden vier Schritte.

2. Wer ist mein Publikum?

Informieren Sie sich vorab, vor welchem Publikum Sie sprechen werden, um die Begrüssung entsprechend zu formulieren. Sollen die Zuhörerinnen und Zuhörer geduzt oder gesiezt werden? Wenn Sie sich für das «Du» entscheiden, wird die Rede persönlicher – bei «Sie» bleibt sie distanzierter und allgemeiner.

3. Pauken und Trompeten

Achtung: Aufmerksamkeit! Fanfaren, Chöre und ein Tusch: Eröffnen Sie mit einem Knall – einem Teaser, der neugierig macht auf mehr. Aber wie? Redenschreiber schwören auf die Methode, sich als Allererstes aufzuschreiben, was sie auf keinen Fall sagen wollen. Oft ergebe sich daraus ein idealer Eröffnungssatz.

4. Redeziel und Eckpunkte

Im Hauptteil geht es darum, die zwanzig Eckpunkte auszuformulieren. Schreiben Sie dafür zu jedem Eckpunkt einen Satz, maximal zwei Sätze. Fällt es Ihnen beim einen oder anderen Punkt besonders schwer, Worte dafür zu finden, ist dies ein guter Hinweis darauf, ihn wegzulassen. Je mehr Sie streichen, umso besser. Denn damit verdichtet sich Ihre Rede auf das Wesentliche. Nicht vergessen: Bei Reden ist weniger mehr.

5. Lange Rede, kurzer Schluss:

Beim Schluss geht es darum, das Gesagte nochmals zusammenzufassen, nämlich auf den Kernsatz, das Redeziel. Verabschieden Sie sich mit einer Pointe. Wie das geht? Eine bewährte Comedy-Methode: Nehmen Sie dafür einfach eine andere Position ein und hinterfragen Sie Ihr Redeziel aus einem anderen Blickwinkel. Oder erzählen Sie zum Schluss einen passenden Witz: Das Publikum wird lachen – auch weil es erleichtert ist, dass die Rede vorbei ist.

Nur diesen Donnerstag bis Samstag 29.06. - 01.07.2017
Optigal Pouletschenkel nature in Sonderpackung
Optigal Pouletschnitzel nature und mariniert
Rindsentrecôte und -huft am Stück
in Sonderpackung
M-Classic Kalbsbratwurst im 3er-Pack
ASC Crevetten Tail-on gekocht
in Sonderpackung
MSC Goldbuttfilet
So bestaunt man Höhenfeuer.

Höhenfeuer sind mehr als nur schön anzusehen: Sie sind ein starkes Symbol der Zusammengehörigkeit – bis über die Landesgrenzen hinaus.

Höhenfeuer sind mehr als nur schön anzusehen: Sie sind ein starkes Symbol der Zusammengehörigkeit – bis über die Landesgrenzen hinaus.

Überall dort, wo unser Nationalfeiertag gefeiert wird, gibt es auch ein Höhenfeuer, wenn es die Witterung zulässt. Über die Bedeutung der Höhenfeuer existieren verschiedene Theorien. Während es für die einen eine Ableitung der Hochwacht-Feuer ist, soll es gemäss anderen die bösen Geister vertreiben. Oder erinnert das 1.-August-Feuer an die brennenden Burgen nach der Befreiung aus der Knechtschaft?

Hier gibts ganz besondere Höhenfeuer

Vorderglärnisch (GL)

Für das Höhenfeuer auf dem Vorderglärnisch wird das Holz seit 1935 von Wanderern hochgetragen – ein hübsches Ritual.

Höhenfeuer im Herzen der Schweiz (UR)

Am Gitschen
Am Bälmeten
Am Schwarzgrat

Gstaad-Saanenland (BE)

Auf dem Rellerli (Schönried)
Auf der Wispile (Gstaad)
Auf La Videmanette (Rougement)

Krönung der Königin der Berge

Höhenfeuer auf der Rigi mit kulinarischen Spezialitäten aus der Schweiz in den Berggasthäusern.

Internationales Mahnfeuer

Seit 1988 entzünden Alpenschützer im gesamten Alpenraum Höhenfeuer – in der Schweiz, in Deutschland, Österreich, Italien und in Slowenien. Sie wollen damit ein Zeichen setzen für die Erhaltung des Alpenraums und seines Erbes sowie gegen die Zerstörung des sensiblen Ökosystems der Alpen.

So klingt unsere Nationalhymne.

Die alte Nationalhymne, die bis 1961 verwendet wurde, beruht auf der gleichen Melodie wie die britische Nationalhymne – aus Protest gegen Napoleon.

Die alte Nationalhymne, die bis 1961 verwendet wurde, beruht auf der gleichen Melodie wie die britische Nationalhymne – aus Protest gegen Napoleon.

Erste Strophe

Trittst im Morgenrot daher,
Seh’ ich dich im Strahlenmeer,
Dich, du Hocherhabener, Herrlicher!
Wenn der Alpenfirn sich rötet,
Betet, freie Schweizer, betet!
Eure fromme Seele ahnt,
Eure fromme Seele ahnt
Gott im hehren Vaterland,
Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.

Zweite Strophe

Kommst im Abendglühn daher,
Find’ ich dich im Sternenheer,
Dich, du Menschenfreundlicher,
Liebender!
In des Himmels lichten Räumen
Kann ich froh und selig träumen!
Denn die fromme Seele ahnt,
Denn die fromme Seele ahnt
Gott im hehren Vaterland,
Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.

Dritte Strophe

Ziehst im Nebelflor daher,
Such’ ich dich im Wolkenmeer,
Dich, du Unergründlicher, Ewiger!
Aus dem grauen Luftgebilde
Tritt die Sonne klar und milde,
Und die fromme Seele ahnt,
Und die fromme Seele ahnt
Gott im hehren Vaterland,
Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.

Vierte Strophe

Fährst im wilden Sturm daher,
Bist du selbst uns Hort und Wehr,
Du, allmächtig Waltender, Rettender!
In Gewitternacht und Grauen
Lasst uns kindlich ihm vertrauen!
Ja, die fromme Seele ahnt,
Ja, die fromme Seele ahnt
Gott im hehren Vaterland,
Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.

526
biiig summer, small balcony ☀️ not enough space for a bbq party - but for a little aperitif 🍹 found the perfect decoration @migros 💞 read more about it on my latest blogpost link in bio! #sogehtsommer #decoration #balcony
@nives_arrigoni 2. Juni 2017
306
Sommerlich farbig - Die kleine Nascherei für Zwischendurch...
#dessert #food #sweet #colors #sogehtsommer #fruchtig #fruits #nascherei #süß #summer #süss 📷@le_ronson #davidgeisser
@david.geisser 30. Mai 2017
92
Foodporn pur oder? Wir sind in bester Gemeinschaft auf dem Gurten und sind gespannt was kommt.
@foodwerk.ch 8. Juni 2017
So werden Sie zum Urschweizer.

Wir Schweizer sind ein lustiges Völkchen mit vielen alten Bräuchen und Traditionen. Wer sie erhalten will, kann sie lernen.

Wir Schweizer sind ein lustiges Völkchen mit vielen alten Bräuchen und Traditionen. Wer sie erhalten will, kann sie lernen.

1. Chlefelen lernen

Kastagnetten gehören zu Spanien wie das Chlefele zur Innerschweiz. Beide Holzschlaginstrumente funktionieren gleich und werden auf dieselbe Weise gespielt. In Chlefelen-Kursen kann die Technik erlernt werden.

So funktionierts: Das eine Brettchen wird zwischen Zeig- und Mittelfinger und das andere zwischen Mittel- und Ringfinger eingeklemmt. Das untere Brettchen schlägt man dann gegen das obere. Dazu werden die Hand und der Arm rhythmisch hin- und herbewegt, sodass die Brettchen im Takt aufeinanderschlagen.

2. Treicheln lernen

Dem berühmtesten Treichler der Schweiz, dem Schellen-Ursli, wurde letztes Jahr ein filmisches Denkmal gesetzt. Nicht nur im Engadin werden die Glocken geschwungen, sondern im gesamten Alpenraum. Dabei handelt es sich um eine uralte Tradition und einen Teil der alpinen Kultur, der für vieles steht. Ob als Ortungssignal für Kühe auf einer Alp, damit man sie wiederfindet, oder für spirituelle Rituale wie den Alpsegen. Glocken können auch als Schmuck getragen werden; so haben die besten Kühe die grössten Glocken.

Die Glockenschmiedekunst ist ein Traditionshandwerk, das viel Erfahrung braucht. Genauso wie das richtige Schwingen der Schellen – eine Kunst, die oft nur von Vater zu Sohn weitergegeben wird. Im Toggenburg bietet sich allerdings die einzigartige Möglichkeit, das Treicheln in einem Kurs zu lernen.

3. Juuzen – Zäuerli

Jodeln ist nicht gleich Jodeln, genauso wenig, wie Rock dasselbe ist wie Pop. Während in Appenzell mit dem Zäuerli – dem Naturjodel – eine harmonische Klangsymbiose gesucht wird, ist der Juuzer rau und tönt eher wie ein Schrei als wie Gesang. Dabei passt er zur herben Landschaft der Innerchwyzer Täler, wo das Juuzen in seiner ursprünglichen Art zelebriert wird.
Beim Zäuerli wird hingegen frei von Rhythmus gesungen und durch langsame, melancholische Töne ein Klangbild erschaffen, das von den anderen Sängern erweitert wird. Ein bisschen so wie Jazz, einfach das Gegenteil.

So bastelt man 1.-August-Dekos selber.

Dieses Jahr wird die Eidgenossenschaft 726 Jahre alt. Mit folgenden Dekos feiern Sie das Geburtstagskind stilecht.

Dieses Jahr wird die Eidgenossenschaft 726 Jahre alt. Mit folgenden Dekos feiern Sie das Geburtstagskind stilecht.

1. Servietten zum Schweizerkreuz falten.

So falten Sie ein Schweizerkreuz aus zwei Servietten.

Material:
1 rote (ausgefaltet 40×40 cm) und 1 weisse Serviette (33×33 cm)

1. Weisse Serviette entfalten. Die untere linke und die untere rechte Ecke zum Mittelpunkt der Serviette falten. Dabei etwa 1 cm Abstand zur Mitte einhalten. Dasselbe mit der oberen rechten und der oberen linken Ecke machen. Die Serviette umdrehen. Das ganze zweimal wiederholen.

2. Nun alle vier Spitzen von der Mitte nach aussen klappen – fertig ist das Kreuz.

3. Das Kreuz auf die rote Serviette oder, bei einem roten Tischtuch, direkt auf dieses legen.

2. Karten- oder Kantönli-Lampion

Strassenkarten sind ein bisschen aus der Mode gekommen. Umso überraschender ist diese leicht zu bastelnde, dekorative Beleuchtungsidee. Wer lieber seinen Kanton zum Strahlen bringen will, der kann statt einer Karte ein farbig ausgedrucktes Kantonswappen verwenden.

Material: 1 alte Strassenkarte (oder Kantonswappen-Farbkopie), 1 runde Frischkäseschachtel, dicker Blumendraht, Acrylfarbe und Pinsel, Teelicht, Cutter, Schere, Leim

1. Mit einem Cutter aus dem Deckel der Käseschachtel einen Kreis ausschneiden – sodass noch ein Rand von ca. 1 cm Breite bleibt.

2. Den Boden und den Deckel der Käseschachtel in der Wunschfarbe (am Besten mit deckender Acrylfarbe) anmalen.

3. Die Strassenkarte zuschneiden; Breite: Umfang der Schachtel plus 2 cm, Höhe: 15 bis 30 cm.
4. Die Unterkante der zugeschnittenen Strassenkarte an die Aussenseite des Bodens kleben und die Seitenkanten miteinander verkleben.

5. Die Oberkante der Strassenkarte an die Innenseite des Deckels kleben.
6. In den Deckelrand mit einer Schere zwei kleine gegenüberliegende Löcher stechen.
7. Den Draht durch die Löcher ziehen und beide Enden verbinden. Am Schluss ein Teelicht mit Bastelkleber auf den Lampionboden kleben.

3. Candle-Bag mit Matterhorn-Scherenschnitt

Zaubern Sie ein Bild von einem Berg in die Nacht.

Material: A3-Schreibpapier (80 g), Teelicht, Bleistift, Klebeband, Leim, Schere, Cutter

Den Papierbogen quer vor sich hinlegen. Rechte und linke Seite einklappen, sodass sie ca. 3 cm überlappen. Die Unterseite ca. 7 cm nach oben klappen und Bogen wieder entfalten.

Ein Bild des Matterhorns ausdrucken und die Silhouette ausschneiden. Sie können auch diese Vorlage verwenden. Die Schablone auf die Mitte des Papierbogens legen und mit einem Bleistift die Konturen nachzeichnen. Das Muster mit einem Cutter ausschneiden.

Die Papiertüte wieder zusammenfalten. Rückseite nach oben legen und längsseitig verkleben. Die vordere Seite des umgestülpten Teils nach unten falten. Gleichzeitig die hintere in der Mitte festhalten, sodass links und rechts ein Dreieck entsteht. Die Mittelkante des Dreiecks sollte nun parallel zur Unterkante der Papiertüte verlaufen. Die untere Lasche bis leicht über die Hälfte nach oben falten, die obere bis leicht über die untere Lasche nach unten falten. Zum Schluss die Laschen über die gesamte Breite zusammenkleben.

Papiertüte öffnen. Das Teelicht mit Bastelkleber auf den Boden der Tüte kleben und anzünden. Tipp: Sand stabilisiert den Boden.

Papiertüte öffnen. Das Teelicht mit Bastelkleber auf den Boden der Tüte kleben und anzünden. Tipp: Sand stabilisiert den Boden.

× Schliessen