So fällt man als Schwingfest-Neuling nicht auf

Ob nun Schwinger-Fan oder nicht: Folgende Grundkenntnisse sollten Sie übers Schwingen haben, wenn Sie in der Schweiz leben.

Das sind die wichtigsten Fakten:

Wie heisst der aktuelle Schwingerkönig?

Matthias Glarner

Was ist ein Böser?

Wer beim Schwingen vom «Bösen» spricht, meint damit nicht in etwa einen fiesen Gegner, sondern lediglich einen Schwinger, der in seiner Karriere einen eidgenössischen Kranz gewonnen hat. 

Warum ein Kranz und keine Krone für den König?

Keine juwelenbesetzte Krone könnte ein Schwingerhaupt mehr krönen als ein Lorbeerkranz. Der Lorbeerkranz wird nur an mind. 15 Prozent und max. 18 Prozent aller Schwinger beim Eidgenössischen vergeben. 

Was ist ein Gang?

Damit ist weder ein Hausgang gemeint noch eine Gangart. Ein Gang ist vielmehr eine Kampfrunde beim Schwingen. Die Zeitdauer eines solchen Kampfes variiert zwischen 4 (Regionalfest) und 16 Minuten (Eidgenössisches).

Was gibt es zu gewinnen?

Es gibt sowohl Preisgelder als auch Naturalpreise am «Gabentisch». Die erfolgreichsten Schwinger dürfen sich die Preise aussuchen: Traditionell sind das Kuhglocken, Möbel, als Hauptpreis aber auch oft ein Muni. So ein Lebendpreis kann ganz schön schwer werden – bis zu einer Tonne!

Wie nennt man das Spielfeld?

Sägemehlring. Er ist kreisförmig, hat 7 bis 14 Meter Durchmesser und ist mit mindestens 23 Kubikmetern Sägemehl gepolstert.

Warum das Putzen am Schluss?

Das Putzen ist eine respektvolle Geste des Gewinners gegenüber dem Verlierer. Sobald der Verlierer aufsteht, putzt ihm der Gewinner die Sägespäne vom Rücken ab.

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