So begeistert man die Familie mit einem Bingo-Nachmittag.

Bingo! Warum nicht? Weil Bingo langweilig ist, sagen die einen. Weil Bingo etwas für alte Leute ist, sagen die anderen. Nicht, wenn es so gespielt wird:

Bullshit-Bingo

Beim Bullshit-Bingo kann jedes Familienmitglied auf eine leere Karte 25 Sprüche oder Wörter schreiben, von denen es denkt, dass einer der Mitspielenden sie im Verlauf des Spiels sagt. Einfache Wörter wie «was», «und» oder «ja» zählen dabei nicht als «Zahl».

Gespielt werden kann überall. Auf einem Ausflug im Auto, in den Ferien am Strand oder zu Hause. Man muss sich dafür nicht an einen Tisch setzen, man muss sich nur einig sein, wanns losgeht. Hat das Spiel erst einmal begonnen, muss man die Ohren offen halten, denn sobald ein Familienmitglied einen für es typischen Spruch oder ein typisches Wort sagt, darf das Feld gestrichen werden, ganz wie im richtigen Bingo eben. Wer zuerst eine Reihe voll hat, ruft «Bingo!» und gewinnt.

Das Movie-Bingo

Gleich wie beim Bullshit-Bingo werden hier 25 Sprüche oder Wörter auf eine Karte geschrieben. Dieses Mal gehts aber nicht um das, was ein Mitspieler häufig sagen könnte, sondern um Zitate aus dem Film. Wenn man also zum Beispiel eine «Simpsons»-Folge schaut, könnte das typische «Nein!» von Homer Simpson oder das «Ay, Caramba!» von Bart als «Zahl» verwendet werden. Hat man eine Reihe voll, ruft man auch hier: «Bingo!»

Das Auto-Bingo

Eine lange Autofahrt kann ziemlich langweilig werden – nicht aber mit dem «Ich sehe»-Bingo. Auf den Karten abgebildet sind statt der Zahlen, die man vom klassischen Bingo kennt, 25 typische Dinge, die man bei einer Fahrt so sieht: ein Zebrastreifen und eine Ampel zum Beispiel. Ein Stoppschild und eine Migros-Filiale. Damit das Spiel aber nicht sofort vorbei ist, sind auch ein paar nicht ganz so häufig vorkommende oder leicht zu entdeckende Dinge abgebildet, wie etwa ein Regenbogen oder ein Storch. Wer zuerst eine Reihe voll hat, ruft «Bingo!» und gewinnt.

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