So entdeckt man Wildtiere.

Tiere in freier Wildbahn zu beobachten, ist so aufregend wie entspannend. Diese Touren führen Naturfreunde zu den wilden Orten.

Wildbeobachtungspfad Emmetten, Kt. NW

Fast wie eine Safari! Doch statt über Steppe führt der einzigartige Wildbeobachtungspfad von Niederbauen über sattgrüne Alpwiesen nach Emmetten.

Länge: 11 km
Anforderung: mittel (für Kinder unter zehn Jahren nicht geeignet)

Naturweg Zau Zoura, Zinal, Kt. VS

Mysthisch ist er allemal, der Zau Zoura, der Wald, der oberhalb des Dorfs Ayer liegt. Zau Zoura bedeutet im Walliser Dialekt «verfluchter Wald». Keine Angst: Wer es «wagt», den rund drei Kilometer langen Spaziergang zu gehen, wird belohnt mit einer wunderschönen Naturlandschaft, die reich an Wildtieren, Blumen und Pflanzen ist und sich dem Wanderer je nach Jahreszeit in verschiedener magischer Pracht präsentiert. Unterwegs gibt es immer wieder Möglichkeiten, Tiere zu beobachten.

Länge: 3 km
Anforderung: leicht

Expertentipp: Robert Giacometti, Präsident der Eidg. Nationalparkkommission

Wer Tiere beobachten möchte, sollte sich ruhig verhalten und Geduld haben. Gämse, Hirsch und Steinbock sind vor allem am Morgen und am Abend aktiv. Tagsüber legen sie sich hin zum Verdauen und sind somit schwieriger zu finden. Im Sommer weilen sie zum Teil weit über der Waldgrenze. Dort finden sie Ruhe, Kühlung und Nahrung. Das Wichtigste ist der Respekt vor den Tieren.

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