So fängt man einen Fisch von Hand.

So fein! Heute gibt es wieder mal Fisch zum Znacht. Oder doch nicht?

Schon das Fischen mit Angel und Köder garantiert keinen vollen Magen, geschweige denn das Fischen von Hand. Ja, Sie haben richtig gelesen: von Hand.

Was man benötigt:

  • Netz
  • Fischfutter

Anleitung

Das Fischen von Hand ist erheblich schwieriger als das klassische Rutenfischen. Um das Tier mit der Hand zu erwischen, braucht es Glück, einen Plan und Geschicklichkeit.

Als Erstes sucht man sich ein seichtes Plätzchen am Rand eines Gewässers, das tief genug ist, dass ein Fisch reinschwimmt, ohne Verdacht zu schöpfen. Das Plätzchen sollte zuvor wie bei einer Schleuse mit Steinen präpariert werden, damit der Fisch nicht einfach entweichen kann.

Um ihn dorthin zu locken, können Sie verschiedene Köder verwenden – am besten eignet sich Fischfutter. Es braucht ein wenig Geduld, doch sobald die Fische das Futter wittern, werden sie dem Lockruf folgen.

Hat sich ein Fisch erst einmal ins seichte Gewässer gewagt, muss man sofort mögliche Fluchtwege mit Steinen abdecken, die man zuvor bereitgelegt hat. Nun braucht man nur noch den richtigen Moment abzuwarten und das Tier einzufangen. Wer dabei etwas Hilfe braucht, kann zusätzlich ein kleines Netz verwenden.

Die spinnen, die Amerikaner

In den USA ist Handfischen ein Sport. Kein Witz: Noodling nennt sich das Ganze. Praktiziert wird es in den Südstaaten. Dabei halten übereifrige Amerikaner ihren ganzen Arm als Köder ins Wasser und hoffen, dass die Welse anbeissen. Tut das einer, wird er aus dem Wasser gezogen und in einer für den Menschen schmerzhaften Prozedur von der Hand gelöst.

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