So geht Crossgolfen.

Crossgolfer brauchen keinen Golfplatz, sondern nur Platz, um Golf zu spielen.

Ausrüstung:

Fürs Crossgolfen braucht es lediglich Secondhand-Schläger, zum Beispiel aus dem Brockenhaus (7er- und 6er-Eisen, evtl. Putter, Chipper oder Driver). Dazu einen dicken schwarzen wasserfesten Filzstift, um den Ball zu markieren. Gespielt wird u. a. in stillgelegten Industriearealen, Sand- oder Kiesgruben.

Die «offiziellen Regeln» von Crossgolf-Profi Didi Keller, Präsident Royal Urban Golf Club

  1. SAFETY FIRST: Vergewissere dich immer, dass niemand durch einen Schwung oder Schlag gefährdet wird.
  2. FAIRPLAY: Ball muss immer so gespielt werden, wie er liegt.
  3. Jeder Ball ist spielbar, solange in eine Richtung geschwungen werden kann, 
  4. Unspielbare Bälle dürfen straffrei um 10 cm verschoben werden. Wer den Ball weiter weg legt, kann dies tun, bekommt aber einen Strafschlag.
  5. Ist der Golfball unauffindbar, muss der neue Ball per Hand an die ungefähre Stelle geworfen werden. Dann kann das Spiel mit einem Strafschlag fortgesetzt werden.
  6. Um das Spielgelände oder das Equipment nicht zu beschädigen, gibt es spezielle Golfmatten, die unterlegt werden dürfen. 
  7. Maximalschläge können von Turnier zu Turnier variieren, es sind aber nicht mehr als zehn Schläge erlaubt. Wird die maximale Schlagzahl erreicht, muss zusätzlich ein Strafschlag notiert werden. 
  8. Je nach Parcours ist der Golfball eingelocht, wenn das Zielobjekt getroffen oder der Ball an einem vereinbarten Ort eingelocht wurde. 
  9. Ein Crossgolf-Turnier besteht aus mindestens neun Bahnen.

Tipp:

Bevor man sich aufs «offene Feld» wagt, empfiehlt es sich auf einem der sechs Migros-Golfparks zu üben.

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