So geht Insel-Hopping.

Im Wasserschloss Europas gibt es natürlich auch viele Inseln. Die meisten davon sind so klein, dass sie unbewohnt sind. Die folgenden Inseln sind einen Besuch wert.

Île d’Ogoz, Greyerzersee, FR

Fläche: 5000 Quadratmeter

Normalerweise entstehen Inseln auf natürlichem Weg. Die Île d’Ogoz entstand 1948 mit der Flutung des Greyerzersees – des mit 13,5 Kilometer längsten Stausees der Schweiz. Die kleine Insel mit den mittelalterlichen Relikten und einer restaurierten Kapelle ist im Sommer jeden Sonntag ab Hafen von Ogoz in Le Bry mit einem Kahn zu erreichen.

Die drei Lorelei-Inseln, Vierwaldstättersee, UR

Fläche: 5500 Quadratmeter (alle drei Inseln zusammen)

Die drei Badeinseln im Reussdelta wurden mit 3,3 Millionen Tonnen Geröll aus dem Bau des Gotthard-Basistunnels aufgeschüttet und 2005 «eröffnet». Die jüngsten Inseln der Schweiz sind im Hochsommer ein Touristenmagnet. Der Abstand zum Ufer beträgt nur 40 Meter – es kann also geschwommen werden.

Isole di Brissago, Lago Maggiore, TI

Fläche: 25 568 Quadratmeter

Rund einen Kilometer vom Ufer des Lago Maggiore liegen die Brissago-Inseln. Dank einem milden Mikroklima gedeiht auf der grösseren Insel eine unglaubliche Vielfalt an Blumen und Bäumen. Im Botanischen Garten «Pankratius» finden sich unzählige verschiedene Pflanzenarten. Die Inseln sind am einfachsten vom einen Kilometer entfernten Porto Ronco per Shuttle-Boot zu erreichen.

Insel Ufenau, Zürichsee, SZ

Fläche: 112 645 Quadratmeter

Die grösste Insel der Schweiz ist seit dem Jahr 965 im Besitz des Klosters Einsiedeln. Sie ist aber öffentlich zugänglich und wird täglich mit dem Kursschiff angefahren. Das Baden ist auf der Insel allerdings untersagt. Dafür hat es eine Gastwirtschaft und einen wunderschönen Wanderweg.

× Schliessen