So grilliert man wie ein amerikanischer Ureinwohner.

Im Heimatland des BBQ ist es der Grill-Trend schlechthin: Plank Grilling. Wie der Name schon sagt, wird das Grillgut auf einem Holzbrett auf den Rost gelegt.

Die Entstehungsgeschichte des Plank Grilling

Lange vor der Besiedelung Amerikas durch die Europäer haben die amerikanischen Ureinwohner Fleisch und Fisch auf Holzbrettern gegart. Mit den verdampfenden Inhaltsstoffen des Holzes bekommt die Grillade ein würzigeres Aroma. Das Grillgut schmeckt nicht nur besser: Es bleibt saftiger und zarter, weil das Brett es vor dem direkten Feuer schützt.

Mitte des 19. Jahrhunderts wurde diese Grillart in den nordamerikanischen Restaurants und Haushalten wiederentdeckt.

So wirds gemacht:

  1. Das Holzbrett mindestens eine Stunde ins Wasser legen. Damit es auch wirklich durchgeweicht ist, wird es am besten über Nacht eingelegt. Ins Einlagewasser kann man zusätzlich wahlweise Wein, Whiskey oder Fruchtsäfte geben, um einen besonderen Geschmack zu haben.
  2. Grillgut vorbereitet? Gut! Heizen Sie den Grill auf mittlere Hitze vor:
    - Holzkohlegrill: 15 bis 20 Minuten
    - Gasgrill: ca. 5 Minuten
  3. Das Grillbrett (raue Seite) nochmals kurz unter fliessendem Wasser erfrischen, bevor es auf den Rost gelegt wird.
  4. Wenn man nach vier bis fünf Minuten unter dem geschlossenen Deckel ein Knacken hört, ist das Brett bereit für die Grillware.
  5. Die Hitze reduzieren. Es empfiehlt sich, stets eine gefüllte Sprühflasche bereitzuhalten, um die Gefahr des Anbrennens zu verringern.
  6. Den Deckel nur in Ausnahmefällen öffnen, da so wenig Sauerstoff wie möglich dazukommen sollte.
  7. Nach 25 Minuten sollte das Grillgut durch sein. Mit einer Zange oder einem hitzebeständigen Handschuh das Essen vom Grill nehmen und auf eine hitzebeständige Unterlage legen.
  8. Sofort das Holz vom Grill nehmen und mit Wasser kühlen.

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