So sammelt man Waldbeeren.

Waldbeeren gehören zu den ältesten Nahrungsmitteln und sind auch heute noch gesuchte Snacks für Feinschmecker und Waldtiere.

Die Beeren-Jagd ist eröffnet

Bevor es auf Beeren-Jagd geht, sollte man gut vorbereitet sein. Festes Schuhwerk und praktische Kleidung, die auch reissen darf, falls sie an Dornen hängenbleibt. Lange Hosen und ein Langarm-Shirt sind der beste Schutz vor Zecken, Insektenstiche, Dornenkratzer oder Brennnesseln. Eine Kopfbedeckung schützt zudem vor der Sonne.

Zu jedem Beerensammler gehört ein luftiger Weidenkorb, der schon zuhause mit den richtigen Utensilien gepackt wird. Dazu gehören Handschuhe, um auch versteckte Schätze aus den Dornen zu fischen. Nützlich ist ausserdem eine Gartenschere, um Holunder- und Johannisbeer-Rispen abzuschneiden. Es ist dabei darauf zu achten, dass nicht ganze Zweige abgeschnitten werden sondern nur die Früchte.

Tipp:

Die beste Zeit zum Beeren sammeln ist nachmittags, dann sind sie besonders süss.

Bitte nicht zu gierig!

Das Ziel beim Waldbeeren sammeln ist nicht die Anzahl der gesammelten Kilos. Wildbeeren sind keine Massenware, die morgen wieder angeliefert werden, sondern vor allem Nahrung für die Waldtiere, die einen Beeren-hunger haben.

Vorsicht vor giftigen Beeren

Beim Beerensammeln ist es wie beim Pilzen: Es dürfen nur Exemplare in den Korb, die man kennt. Ein Bestimmungsbuch gehört zur Grundausstattung für jeden Beeren-sammler. Denn auch in unseren heimischen Wäldern gibt es einige giftige Exemplare wie die Tollkirsche oder das Pfaffenhütchen.


In der Erdbeere steckt viel Gesundes
In der Erdbeere steckt viel Gesundes

Wer der süssen Versuchung im Sommer nicht widerstehen kann, macht nichts verkehrt.

Das müssen Sie wissen

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