So zeltet man im Wohnzimmer.

Wer hat eigentlich gesagt, dass man zum Zelten ins Freie muss? Wenn es draussen stürmt, ist Indoor-Camping angesagt. Platz ist in der kleinsten Hütte!

Was es braucht:

  • Alte Tücher (Leintücher, Vorhänge, Badetücher etc.)
  • Stangen (Zelt-, Teleskop-, Vorhangstangen)
  • Schnüre
  • Kleine Nägel (sparsam verwenden)
  • Fantasie (weil jedes Zimmer individuell ist, gibt es keine Regeln)

Bett-Zelt

Das Bett ist der ideale Ort für ein Indoor-Zelt. Mit Tüchern und Nägeln ganz einfach ein Zeltdach über das Bett spannen, am besten so, dass man es auf- und zumachen kann.

Gardinen-Baldachin

Ein Baldachin schützt gegen Mücken und versprüht Feenglanz. Einfach ein paar ausgemusterte Vorhänge miteinander verknoten und mit kleinen Nägeln an der Decke so befestigen, als stehe das Bett in einem Palast aus 1001 Nacht. Geht auch über einem Sofa.

Sonnenschirm-Zelt

Für was braucht man einen Sonnenschirm, wenn es regnet? Richtig, zum Bau eines Zelts. Einfach um den aufgespannten Sonnenschirm alte Leintücher spannen und sich darunter verkriechen.

Zeltlager

Wenn Ferienkinder oder Übernachtungsgäste kommen, empfiehlt sich die Variante Zeltlager. Einfach über die Matratze, Luftmatratze oder den Schlafsack der Kinder ein Leintuch über eine zuvor aufgespannte Schnur (gut spannen) legen, und schon hat jedes Kind sein eigenes Zelt.

Beduinen-Zelt

Für die einen ist es ein kleines Zimmer, für die anderen ein grosses Zelt. Besonders kleine Räume wirken grösser, wenn man sie noch kleiner macht. Einfach ein Zeltdach unter der Zimmerdecke befestigen und über die Wände fallen lassen. Hier ein Nägelchen, dort eines – schon hat man ein Beduinenzelt gebaut.

Tisch-Zelt

Wo ist der ideale Ort für ein Zelt? Unter dem Tisch. Einfach ein paar Tücher über den Tisch legen, bis dieser darunter nicht mehr sichtbar ist. Der Nachteil: Bis zum Znacht wird das Zelt wohl abgebrochen sein müssen.

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